Ingolstadt (Schlosscareé)

Die Highlights auf einen Blick:

  • Denkmal
  • fachgerechte Sanierung
  • 35 Wohnungen und grßzügige Lofts
  • zusätzlich 4 neue, komfortable Reihenhäuser
  • zentraler Haustechnikraum
  • 64 KFZ-Stellplätze (mind. 3 behindertengerecht)
  • Wohneinheiten ab 27,41 qm
  • Gesamtpreise ab 109.370 EUR

Schlosscarreé Hepberg

Die Geschichte der Schlossanlage reicht wohl bis ins 13. Jahrhundert zurück. Erstmals erwähnt im Salbuch des Ingolstädter Herzogs Ludwig des Bärtigen (1413 – 1447). Von 1524 bis 1692 waren drei Höfe und eine Hube zu Hepberg der Hofmark Lenting eingegliedert. Ab 1692 gehörten die Güter – nunmehr als selbständige Hofmark – zeitweise zum Bartholomäerinstitut in Ingolstadt.

Um 1728 ließ der damalige Hofmarksherr Johann Joachim Joseph Kastalus Freiherr von Lichtenau sämtliche Schlossund Hofgebäude errichten. 1740 kam Hepberg zusammen mit der Hofmark Lenting in den Besitz des Freiherrn Felix Joseph Müller von Gnadenegg, dessen Familienwappen – ein halbes Mühlrad – noch heute Bestandteil des Gemeindewappens ist.

1771 wurde im Schloss Hepberg ein „kurfürstlich gnädigst privilegiertes Real-Landschulinstitut“ eingerichtet. Dieses nahm zeitweilig 200 bis 250 arme und verwahrloste Zöglinge aus dem Kurfürstentum Bayern auf. Die Kinder im Alter von sieben bis vierzehn Jahren hatten täglich nur eine halbe Stunde Unterricht und mussten zehn Stunden in Haus- und Landwirtschaft arbeiten. 

1778 wurde die Anstalt wieder geschlossen. Die denkmalgeschützen Schulgebäude, eine Dreiflügelanlage mit Innenhof und einem anstoßenden, rechteckig angelegten stattlichen Gutshof sind bis heute erhalten geblieben. Der langgestreckte, zweigeschossige Hauptbau mit hohem Walmdach gilt als ehemaliges Hofmarkschloß, dass bis dato zu Wohnzwecken diente und in dem die „Schloss-Gaststätte“ untergebracht ist.

Die auf dem ca. 6.300 Quadratmeter großen Grundstück stehenden, denkmalgeschützten Gebäude werden fachgerecht – in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden – saniert und zu 35 Wohnungen und großzügigen Lofts umgenutzt. Die nicht unter Denkmalschutz stehenden und bisher zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzten Gebäude werden abgebrochen und teilweise durch neue Gebäude ersetzt. So entstehen in der Verlängerung des mittleren Flügels des ehemaligen Schulgebäudes 4 neue, komfortable Reihenhäuser die sich harmonisch in das Gesamtensemble einfügen. Im Anschluss an die Reihenhäuser entsteht ein zentraler Haustechnikraum.

Durch die Umbaumaßnahmen wird der unverwechselbare historische Charme und Charakter der verschiedenen Gebäude bewahrt und gleichzeitig durch moderne Ergänzungen, neue Materialien und frische Farben den heutigen Wohnansprüchen hinsichtlich Funktionalität und Komfort Rechnung getragen. Auf dem Grundstück werden 64 Kfz-Stellplätze errichtet wovon mind. 3 als behindertengerecht ausgebildet sind. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf den Stellflächen vor dem Gebäude – an der Friedhofstraße – abzustellen. Die großzügigen Innenhöfe bieten zusätzlich attraktive Flächen für private Gartennutzung und Kleinkinderspielflächen.